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Praxisnahe Live-Online-Fortbildung zu Grenzverletzungen und übergriffigem Verhalten im pädagogischen Alltag. Sie erfahren, wie problematische Situationen erkannt, das eigene Handeln reflektiert und Kinder durch klare professionelle Grenzen wirksam geschützt werden können.
Inkl. Handout und Teilnahmezertifikat über 4 UE.
Beschreibung
Grenzverletzungen und übergriffiges Verhalten erkennen
Pädagogische Fachkräfte tragen eine besondere Verantwortung für den Schutz und das Wohl von Kindern. Gleichzeitig entstehen im Kita-Alltag immer wieder Situationen, in denen Nähe, Grenzen, Zeitdruck und unterschiedliche Bedürfnisse aufeinandertreffen. Besonders sensible Situationen können beispielsweise die Begleitung beim Essen, Schlafen, An- und Ausziehen oder andere pflegerische und körpernahe Situationen sein.
Nicht jedes unangemessene Verhalten geschieht bewusst. Umso wichtiger ist es, das eigene pädagogische Handeln regelmäßig zu reflektieren und zwischen angemessenem Verhalten, Grenzverletzungen und übergriffigem Verhalten unterscheiden zu können.
In dieser praxisnahen Live-Online-Weiterbildung zu übergriffigem Verhalten pädagogischer Fachkräfte beschäftigen Sie sich mit unterschiedlichen Formen grenzverletzenden und verletzenden Verhaltens. Sie erhalten Orientierung für schwierige Alltagssituationen und konkrete Handlungsmöglichkeiten für den Fall, dass problematisches Verhalten beobachtet oder vermutet wird.
Inhalte der Weiterbildung
- Was sind Grenzverletzungen und übergriffiges Verhalten?
- unterschiedliche Formen verletzenden Verhaltens gegenüber Kindern
- persönliche und professionelle Grenzen im pädagogischen Alltag
- Nähe und Distanz in pädagogischen Beziehungen
- sensible Situationen wie Essen, Schlafen, Pflege sowie An- und Ausziehen
- eigenes pädagogisches Verhalten reflektieren und einschätzen
- Macht und Verantwortung in der Beziehung zwischen Erwachsenen und Kindern
- Kinderrechte und Schutz der persönlichen Grenzen von Kindern
- Schutzfaktoren im pädagogischen Alltag
- grenzachtende Kommunikation und wertschätzender Umgang
- angemessen reagieren, wenn problematisches Verhalten beobachtet wird
- Handlungsmöglichkeiten bei Grenzverletzungen und Übergriffen
- Bedeutung einer offenen Reflexions- und Fehlerkultur im Team
- praktische Impulse für einen grenzachtenden pädagogischen Alltag
Das nehmen Sie aus der Weiterbildung mit
Sie entwickeln einen differenzierteren Blick auf Situationen, in denen persönliche Grenzen von Kindern berührt oder überschritten werden können, und lernen unterschiedliche Formen grenzverletzenden Verhaltens besser einzuordnen.
Sie reflektieren Ihr eigenes pädagogisches Handeln und erhalten konkrete Anregungen für einen respektvollen und grenzachtenden Umgang mit Kindern.
Darüber hinaus gewinnen Sie mehr Handlungssicherheit für Situationen, in denen Sie problematisches Verhalten bei sich selbst oder anderen Fachkräften wahrnehmen und angemessen darauf reagieren müssen.
Für wen ist die Online-Weiterbildung geeignet?
Die Weiterbildung richtet sich insbesondere an:
- pädagogische Fachkräfte in Krippe, Kita und Hort
- Erzieherinnen und Erzieher
- Kindertagespflegepersonen
- pädagogische Assistenzkräfte
- Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen
- Kita-Leitungen und stellvertretende Leitungen
- Fachkräfte der Familienbildung
- Auszubildende und Studierende pädagogischer Fachrichtungen
Enthaltene Leistungen
- 2 Stunden pädagogische Live-Online-Weiterbildung
- Möglichkeit für individuelle Fragen über die Chatfunktion
- umfangreiches Handout mit den wichtigsten Inhalten
- Teilnahmezertifikat über 4 Unterrichtseinheiten (UE)
- keine Kamera und kein Mikrofon erforderlich
So funktioniert die Live-Online-Weiterbildung
Die Weiterbildung findet live über die Webinarplattform Edudip statt. Sie benötigen lediglich einen internetfähigen Computer, ein Tablet oder Smartphone. Eine Kamera oder ein Mikrofon sind nicht erforderlich. Über die Chatfunktion können Sie während der Veranstaltung individuelle Fragen stellen.
Häufige Fragen
Was versteht man unter übergriffigem Verhalten pädagogischer Fachkräfte?
Damit sind Verhaltensweisen gemeint, bei denen persönliche, körperliche oder emotionale Grenzen eines Kindes missachtet oder überschritten werden. In der Weiterbildung werden unterschiedliche Formen und typische Alltagssituationen betrachtet.
Was ist der Unterschied zwischen einer Grenzverletzung und einem Übergriff?
Die Weiterbildung beschäftigt sich mit unterschiedlichen Formen unangemessenen Verhaltens und unterstützt Sie dabei, Situationen differenzierter einzuschätzen und angemessen darauf zu reagieren.
Geht es auch um alltägliche Situationen wie Essen oder Mittagsschlaf?
Ja. Gerade körpernahe und wiederkehrende Alltagssituationen wie Essen, Schlafen, Pflege oder An- und Ausziehen werden als mögliche sensible Situationen betrachtet.
Geht es auch um die Reflexion des eigenen Verhaltens?
Ja. Die Auseinandersetzung mit dem eigenen pädagogischen Handeln, persönlichen Grenzen und professioneller Verantwortung ist ein wichtiger Bestandteil der Weiterbildung.
Was kann ich tun, wenn ich grenzverletzendes Verhalten bei einer anderen Fachkraft beobachte?
Die Weiterbildung vermittelt Orientierung und Handlungsmöglichkeiten für Situationen, in denen problematisches Verhalten wahrgenommen wird.
Ist die Weiterbildung auch für Kita-Leitungen geeignet?
Ja. Gerade für Leitungen ist die Auseinandersetzung mit grenzachtender Pädagogik, Reflexionskultur und dem Umgang mit problematischen Situationen im Team besonders relevant.
Ist die Weiterbildung auch für Kindertagespflegepersonen geeignet?
Ja. Die Grundsätze zu professionellen Grenzen, Kinderrechten und grenzachtendem Verhalten sind auch für die Kindertagespflege relevant.
Kann ich während der Weiterbildung Fragen stellen?
Ja. Individuelle Fragen können während der Veranstaltung über die Chatfunktion gestellt werden.
Benötige ich Kamera oder Mikrofon?
Nein. Für die Teilnahme sind weder Kamera noch Mikrofon erforderlich.
Erhalte ich ein Zertifikat?
Ja. Nach der Teilnahme erhalten Sie ein Teilnahmezertifikat über 4 Unterrichtseinheiten (UE).





